Therapie von Demenzerkrankungen und Alzheimer

Demenzerkankungen sind nicht heilbar, aber behandelbar. Therapien müssen auf den/die Betroffene/-n individuell abgestimmt werden. Nur so können Behandlungserfolge erzielt werden.

Es gibt medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien, die dazu beitragen können, die geistigen und körperlichen Fähigkeiten eines Menschen mit Demenz möglichst lange zu erhalten.

Dadurch kann erreicht werden, dass ...

Die Therapie der einzelnen Demenzen wird individuell auf ihn/sie abgestimmt. Von Beginn an ist es notwendig, dass auch die pflegenden Angehörigen in die Behandlung eingebunden werden. Die Rolle der Angehörigen wird immer wichtiger, je mehr die Fähigkeit der Betroffenen sich mitzuteilen im Verlauf der Krankheit abnimmt. Dann sind es die Angehörigen, die dem Arzt/der Ärztin die Äußerungen und das Verhalten des/der Kranken verständlich machen können.

Mögliche Therapieziele (vgl. Kastner et al., S. 65)

Für die nicht-medikamentöse Therapie und Begleitung von Menschen mit Demenz wurde eine Vielzahl von Verfahren entwickelt. Sie können auch kombiniert und ergänzend zur medikamentösen Therapie angewandt werden.

Nicht-medikamentöse Therapien

Diese Verfahren setzen spezielle Ausbildungen voraus, sie bieten aber auch Angehörigen zahlreiche Anregungen, die bei der alltäglichen Betreuung genutzt werden können. Dies gilt z. B. für Musik und Bewegung. Das Wissen um die Fähigkeiten, Interessen und Vorlieben des/der Erkrankten hilft dabei auszuwählen, was individuell geeignet ist. Auf jeden Fall sollte es dem/der Erkrankten Freude bereiten.

Wichtige Ziele dieser Ansätze

Mehr zum Thema

Das Wichtigste in Kürze

Ziel der hier beschriebenen therapeutischen Verfahren ist es, die geistigen und körperlichen Fähigkeiten von Menschen mit Demenz so lange wie möglich zu erhalten und zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wertschätzung der Persönlichkeit und die Gestaltung eines an die Lebensgeschichte angepassten stressfreien Lebens. Das trägt sehr wesentlich dazu bei, die Lebensqualität des/der Erkrankten und auch der Pflegenden zu verbessern.

VOLKSHILFE Österreich | Auerspergstraße 4, 1010 Wien | MAIL demenzhilfe [at] volkshilfe [dot] at | TEL +43 1 4026209 | drucken

Spendenkonto IBAN AT77 6000 0000 0174 0400