Richtig kommunizieren

Menschen sind sozial orientierte Wesen. Damit wir uns untereinander austauschen können, nutzen wir unter anderem die Sprache als Werkzeug zur Verständigung. Mit ihr können wir zum Beispiel Gemütszustände, Wünsche und Ideen ausdrücken, aber auch Missverständnisse klären.

An Demenz erkrankte Menschen leiden zunehmend an Schwierigkeiten, sich zu verständigen; sie leiden an Wortfindungsstörungen, können nur kurze Zeit konzentriert zuhören, erschrecken bei raschen Bewegungen und lassen sich durch Hintergrundgeräusche leicht ablenken.

Wie eine Festplatte speichert auch unser Gehirn bereits Erlerntes und erlebte Ereignisse. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten an Ihrem Computer. Eine Datei, die Sie im Ordner „Erlebnisse“ abgelegt haben, ist plötzlich nicht mehr auffindbar. Ein Computervirus hat Ihre Dokumente durcheinandergebracht. In einem von Demenz betroffenem Gehirn herrscht „Unordnung“.

Machen Sie sich stets bewusst, dass Demenz eine Krankheit ist!

Wenn Sie eine demenzbetroffene Person daher bereits zum fünften Mal in Folge fragt, was es heute zu essen gibt, dann steckt keine böse Absicht dahinter. Versuchen Sie Verständnis für die Situation der/des Betroffenen aufzubringen und kritisieren Sie ihr/sein Verhalten nicht.

Um die Kommunikation mit dementen Personen zu erleichtern, können zahlreiche Hilfsmittel eingesetzt werden:

Mehr zum Thema

Merkblätter downloaden

Richtig kommunzieren mit demenzerkrankten Menschen (PDF, 1 MB)
 

Validation - eine Einführung (PDF, 1 MB)

 

ExpertInnen im Interview

Einsatzleiterin Ingeborg Holzer über den Umgang mit der Krankheit Demenz. Zum Interview
 

Heimhilfe Christa Trimmel gibt Tipps rund um das Thema Validation. Zum Interview

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