Ergotherapie

Ziel der Ergotherapie ist es, die Selbstständigkeit der PatientInnen in allen Aspekten des menschlichen Daseins zu fördern.

Ergotherapie, früher auch als Beschäftigungstherapie bezeichnet, kann im frühen Stadium einer Demenz die Alltagsfähigkeiten der Betroffenen (z. B. sich selbstständig ankleiden oder waschen) fördern. Ziel ist es, durch den Einsatz von Aktivitäten eine größtmögliche Handlungsfähigkeit im Alltag, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen (vgl. Kastner et. al. S. 72).

Zum Einsatz kommen spezielles Übungsmaterial, handwerkliche und gestalterische Techniken und lebenspraktische Übungsfeld (vgl. Pflege heute, S. 690). Dazu gibt es vielerlei Übungsprogramme und es wird mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet.

Mit dem Fortschreiten der Krankheit konzentriert sich die Therapie darauf, Körperwahrnehmung und Bewegung zu fördern.

Mehr Informationen über Ergotherapien bieten der Bundesverband der ErgotherapeutInnen Österreichs.

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Mehr zum Thema

Das Wichtigste in Kürze

Ergotherapie unterstützt demenzerkrankte Menschen, ihre Selbstständigkeit trotzt Krankheit möglichst lange zu bewahren. Sollten Sie eine/-n Ergotherapeuten/Ergotherapeutin zu Rate ziehen, klären Sie am besten, ob er/sie Vorerfahrung mit Demenzerkankten oder eine spezielle Ausbildung mitbringt.

 

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